So gelingt eine bessere Work-Life-Balance

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Wer sein eigener Chef ist, reizt die persönliche Belastbarkeit oft aus und die Arbeit findet kein Ende. Die Grenzen zwischen Privatleben und Beruf verschwimmen oft. Unsere 10 Tipps sollen Ihnen helfen, effizienter zu arbeiten, aber auch die Freizeit mehr zu genießen.

  1. Strukturieren Sie Ihren Tag
  2. Geben Sie Ihrem Arbeitsalltag mit fixen Bürozeiten Struktur. Das macht sich bezahlt, wenn die Auftragslage gut ist und der Stress losbricht. Sie kommen dann nicht so schnell ins Strudeln, da Sie die Routine des normalen Alltags im Griff haben.

  3. Planen Sie Ihre Arbeitswoche
  4. Welche Termine stehen an, welche Präsentationen und Arbeiten müssen vorbereitet werden, muss die Buchhaltung für den Steuerberater fertig werden? Planen Sie die nötigen Zeiten realistisch und hängen Sie immer ein wenig Pufferzeit dran. Mit einem Zeitplan und einer konkreten To-Do Liste haben Sie die besten Voraussetzungen. So schaffen Sie Ihr geplantes Arbeitspensum und sind am Wochenende nicht frustriert.

  5. Planen Sie Ihre private Zeit
  6. Im Tanzkurs waren Sie schon drei Wochen nicht mehr und zum Fussballtraining kommen Sie regelmäßig zu spät? Das hilft der Work-Life Balance nicht. Auch Ihre privaten Termine sind wichtig und sollen einen fixen Platz in Ihrem Terminkalender finden.

  7. Halten Sie Ordnung
  8. Ein unaufgeräumter Schreibtisch oder eine chaotische Werkstatt erzeugen Stress. Räumen Sie auf, das ist befreiend und schafft Raum für Kreativität und hilft dabei, konzentrierter zu arbeiten.

  9. Unangenehmes zuerst
  10. Erledigen Sie unangenehme Anrufe und Tätigkeiten immer gleich. Sonst kreisen Ihre Gedanken immer wieder darum und das schlechte Gewissen kommt oft dazu. Das raubt Energie und blockiert Sie für andere wichtige Aufgaben.

  11. Erholen Sie sich
  12. Machen Sie untertags bewusst Pausen und gehen Sie auch mal auf Urlaub. Nur so können Sie leistungsfähig und effizient durch den Tag und das Leben kommen. Arbeiten Sie nur in Ausnahmefällen am Wochenende. Körper und Geist brauchen Zeit für die Regeneration. Nur so kann Energie für neue Ideen und Projekte entstehen.

  13. Lernen Sie „Nein“ sagen
  14. Sie wissen nicht, wo Ihnen der Kopf steht und schaffen es doch nicht, einen Auftrag abzulehnen? Sagen Sie „Nein“. Sonst droht Ihnen die komplette Erschöpfung. Und Ihre Kunden sind unzufrieden, wenn Ihre Leistung dann noch nicht ganz perfekt ist.
    Wenn Sie immer gute Arbeit leisten, werden Ihre Kunden ein begründetes „Nein“ auch verstehen und das nächste Mal gerne wieder bei Ihnen anfragen.

  15. Nehmen Sie nicht jeden Auftrag an
  16. Der Auftrag interessiert Sie gar nicht, passt nicht zu Ihrem Leistungsangebot oder Sie wissen schon vorher, dass Sie die Arbeit nicht gut erfüllen können. Dann lassen Sie die Finger davon. Ohne Leidenschaft und Expertise wird das nichts. Weder Sie noch Ihr Kunde werden glücklich damit sein.

  17. Reflektieren Sie!
  18. Ist mein Leben in der Selbstständigkeit so, wie ich es mir vorgestellt habe? Was ist anders, warum ist das so und wie kann ich es ändern oder ist es gut so. Werden Sie nicht müde, Ihre Ziele zu hinterfragen und auch an neue Gegebenheiten anzupassen.

  19. Belohnen Sie sich
  20. Seien Sie „übermütig“ und gönnen Sie sich auch mal mit einem freien Wochentag – wenn das Wetter und die flaue Auftragslage dazu einladen. Und haben Sie dabei kein schlechtes Gewissen. Als Selbstständige haben Sie die Möglichkeit, zeitlich flexibel zu arbeiten, für viele war das auch ein Grund UnternehmerIn zu werden. Denken Sie dran und nutzen Sie Ihre Freiheit auch!

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